Schmerztherapie nach Hockenholz

von tm

Schmerz ist ein „unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebeschädigung verknüpft ist oder mit einer solchen Schädigung beschrieben wird“ (Definition der International Association of Pain). Dabei muss zwischen primären und sekundären Dysfunktionen unterschieden werden.

 

In der Ergotherapie sind sowohl akuter als auch chronifizierter Schmerz ein häufiges Problem der Patienten. Zu dessen Behandlung stehen verschiedene Ansätze, wie z.B. die manuelle Therapie, verschiedene Entspannungsmethoden oder die Klangschalenmassage, zur Verfügung.

Der Physio- und Manualtherapeut Florian Hockenholz hat sich intensiv mit dem Problem Schmerz auseinandergesetzt und ein Ebenenmodell entwickelt, um die verschiedenen Aspekte des Schmerzes besser untersuchen und ganzheitlich beschreiben zu können. Daraus entwickelte er ein Behandlungsverfahren, das die folgenden sieben Ebenen umfasst:

 

  • lokale Ebene: Struktur, in welcher der Schmerz für den Patienten deutlich wird
  • faszialer Bereich: Faszien als definierte Bahnen durch den ganzen Körper, welche die Aufgabe haben, einwirkende Kräfte zu verteilen
  • segmentale Ebene: Spinalnerven mit zugehörigen Wirbelsäulensegmenten, Plexus und peripheren Nerven
  • vegetative Ebene: vegetative Regulation bzw. Dysregulation als Verstärker oder Unterstützer von Schmerzen
  • viszerale Ebene: organische Läsionen oder Dysfunktionen als Auslöser von Schmerzen
  • energetische Ebene: parallel zu den oben genannten verlaufende Ebene als Ausdruck unserer körperlichen und emotionalen Energie
  • psycho-emotionale Ebene: beschreibt den Zusammenhang zwischen körperlichen und emotionalen Komponenten des Schmerzes

 

Unsere Mitarbeiterin Frau Annegret Kulikowski absolviert zur Zeit eine (kurz vor dem Abschluss stehende) Ausbildung zur Schmerztherapeutin nach Hockenholz.

 

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